HELENA JUNTUNEN - Sopran

Helena Juntunen

Helena Juntunen studierte in ihrer finnischen Heimat bei Anita Välkki an der Sibelius-Akademie in Helsinki. In den Jahren ihrer engen Zusammenarbeit mit der dor t igen Finni schen Nat ionaloper und bei zahl reichen Gastverpflichtungen an anderen renommierten Häusern in aller Welt hat sie sich ein facettenreiches Bühnenrepertoire erarbeitet, das Partien von Mozart, Rossini, Bizet, Puccini, Strauss, Szymanowski, Korngold, Berg und Weill ebenso einschließt wie Titelrollen in Werken zeitgenössischer finnischer Komponisten.

So sang sie die Anna Liisa in Veli-Matti Puumalas gleichnamiger Oper bei der Uraufführung Mitte August 2008 in Helsinki. Vor allem Helena Juntunens Gestaltung der Pamina in Mozarts Zauberflöte findet immer wieder ein Echo der Begeisterung, beispielsweise beim Festival in Aix-en-Provence, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, bei den Wiener Festwochen, am Grand Théâtre de Genève und an der Dresdner Semperoper. Im Konzertfach ist die Sopranistin eine führende Interpretin finnischer Vokalsymphonik, namentlich der Werke von Jean Sibelius.

“Finnish soprano Helena Juntunen incarnated the legendary ‘spirit of nature’ as her voice soared, raw and ripe, above the orchestra’s tremulous evocation of the Kalevala’s creation myth. London is unlikely to hear Sibelius like this for quite some time.”

Luonnotar - London Philharmonic Orchestra - The Times

In jüngerer Vergangenheit gastierte die Künstlerin mit Marietta (Korngold´s „Die tote Stadt) und Jenny Hill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) beides an der Operá national de Lorainne, weiters der Marie (Wozzek) an der Oper Nizzaund der Zdenka (Arabella) an der Vlaamse Opera.

An der Finnish National Opera sang sie unter anderem die Sophie (Rosenkavalier), Micaela (Carmen, Liu (Turandot) und die Mimi (Boheme).

Im Sommer 2014 gab sie ihr Debüt als Cio Cio San (Madame Butterfly) beim Savonlinna Festival.

Photo: Heikki Tuuli

Außerdem gab sie ihr Recital Debüt an der Londoner Wigmore Hall mit dem Sydney Symphony Orchestra mit Werken von Sibelius´s Kullervo, Beethovens Missa Solemnis mit dem Londoner Symphony Orchestra (BBC Proms und Lincoln Center) unter Sir Colin Davis. Außerdem gastierte sie bei den Berliner Philharmonikern mit Brahms´„Ein deutsches Requiem“ unter Donald Runnicles. In der Saison 2015/16 gastierte sie als Marietta in Nantes und Nancy ebenso beim Scotish Chamber Orchestra, weiters wird sie 2016 als Marietta am Theater Basel debütieren, gefolgt von Ihrem Debut als Salome an der Oper Strasbourg im Frühjahr 2017. Im Sommer 2017 kehrt sie nach 2015 als Donna Elvira zurück zum Savonlinna Festival.

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