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STEPHEN CHAUNDY - Tenor

Stephen Chaundy

Der Tenor wurde in London geboren, studierte Italienisch an der Edinburgh University, bevor er sich schließlich seinen Gesangsstudien am Royal Northern College of Music (Peter Moores Foundation Scholar), dem Welsh College of Music and Drama (Sir Geraint Evans Scholarship) sowie an der Accademia Chigiana in Siena widmete. Zu seinen Lehrer zählen u. a. Antonio Carangelo, Umberto Grilli, John Mitchinson, Nicholas Powell und Wicus Slabbert.

Stephen Chaundy gastierte an vielen Häusern, an der L’Opera de Monte Carlo, der Vest Norges Oper Bergen, am Landestheater Linz, am Tiroler Landestheater, bei den Festspielen Klosterneuburg und den Schlossfestspielen Langenlois, gab Konzerte im Concertgebouw Amsterdam, in der Queen Elizabeth Hall in London und arbeitete mit verschiedenen Orchestern wie z. B. St. John Smiths Square, Dutch Radio Philharmonic, Niederösterreichisches-Tonkünstler Orchester, Philharmonia und das Halle Orchester.

Highlights der vergangenen Spielzeit sind Gerald in „Lakmé“ mit der Chelsea Opera Group, Malcolm in „Macbeth“ (Bloch) am Theater an der Wien im Rahmen des Klangbogens, Don Ottavio in „Don Giovanni“ an der Norwegischen Oper in Oslo sowie Elgars „The Dream of Gerontius“ mit dem English String Orchestra beim Malvern Elgar Festival. Von 1999 bis 2006 war Stephen Chaundy fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien.

CD - Einspielungen des Künstlers sind u.a.:

„ L u c i a  d i  Lammermoor“ (Normanno) für Chandos, Puccinis „Messa di Gloria“ mit Chor und Orchester der Augustinerkirche Wien sowie „South Pacific“ zusammen mit Ferruccio Furlanetto und Marjana Lipovsek. 2006 kehrte er nach Großbritannien zurück und verkörperte in The Paddock die Rolle des John Triptolemus in Orlando Goughs Oper „The Finnish Prisoner". 2008 gab er sein Debüt an der Scottish Opera als Actor in Lee Blakeleys umstrittener Produktion von Judith Weirs „A Night at the Chinese Opera“ bevor er als Edwin („Die Csardasfürstin“) bei den Festspielen Langenlois zu hören war.

2010 kehrte er an die Volksoper Wien zurück und sang neben Ferruccio Furlanetto und Marjana Lipovsek Joseph Cable in Roger & Hammersteins „South Pacific“. Des Weiteren war er als Graf Stanislaus („Der Vogelhändler”), Rene Graf („Der Graf von Luxemburg”) und Syphax („Der König Kanduales”) an der Volksoper zu hören. Im Dezember 2010 gab er sein Debüt im Wiener Musikverein in Puccinis „Messa di Gloria“ und Saent Saëns

Im Sommer 2011 stand er bei den Schlossfestspielen Langenlois als Conte in „Gasparone“ sowie beim Festival Retz als Nebuchadnezzar in Brittens „The Fiery Furnace“ auf der Bühne. In der aktuellen Saison ist er u. a. als Camille de Rosillon („Die Lustige Witwe“), Erster Jude („Salome“) Remendado („Carmen“) und Candide („Candide“) an der Volksoper zu hören. Er debütierte an der Deutschen Oper Berlin ebenfalls in der Hauptrolle in Bernstein’s „Candide“ und steht außerdem als Paris in M. Tippett’s „King Priam“ beim Brighton Festival sowie als Beppe („Pagliaccio“) an der Scottish Opera auf der Bühne.

Derzeit ist der Künstler an der Oper Köln in Loewe´s „My fair Lady“ in der Rolle des Prof. Higgins zu erleben, selbige Partie hat er auch im Gastspiel am Royal Opera House Muscat im Oman erfolgreichst dargestellt.

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