prosceniumArtist's Management GmbH

WOLFGANG GRATSCHMAIER - Regisseur

Wolfgang Gratschmaier

Der 1960 geborene Steirer studierte Gesang an der Musikuniversität Wien bei Prof. Gerhard Kahry und im Rahmen der Sommerakademie der Salzburger Festspiele bei KS Elisabeth Schwarzkopf. Sein Weg führte den Tenor vom Stadttheater St. Pölten, über das Opernhaus Graz und das Theater St. Gallen, 2003 ins Ensemble der Volksoper Wien. Gastspiele und Arbeiten in München, Berlin, Prag, Gstaad, Tokyo und den USA & Canada, Film- und Plattenproduktionen sowie eine rege Konzerttätigkeit runden sein vielseitiges Schaffen ab.

Der Regisseur über das Regietheater Das Regietheater ist tot - lang lebe das Regietheater! Dazu ist grundsätzlich zu sagen, wenn man einen Garten für seine Eva plant, so ist es das größte Ziel für einen Gärtner, daß man, nachdem alles angewachsen ist, den Gartenarchitekten NICHT mehr bemerkt. Nur der Garten Eden selbst ist um uns und wir schreiten erhaben durch das, was uns der Meister aller Welten zufallen hat lassen. Die ordnende Hand des Menschen ist sekundär. Dieser Grundsatz, auf die Inszenierungen für mein Publikum umgelegt, beschreibt die Wege, die ich in „meinem" Theater zu beschreiten pflege. An meiner Hand der Künstler, der als Zentrum seines Schaffens einen „Theatergarten" von mir angelegt bekommt, in dem er weinen und lachen, einfach wie ein Kind sein darf, „das sich...“, wie sagt Max Reinhard in der Rede an den Schauspieler: „...die Kindheit heimlich in die Taschen gesteckt hat, um damit bis ans Lebensende weiterzuspielen!“

Ein Produzent mit Visionen 1989 viel die Mauer in Berlin. Von einem auf den anderen Tag war die Luft in der Kulturwelt verändert, man konnte wieder freier atmen, plötzlich waren wieder 1000 neue Gedanken in der Luft. Im April des selben Jahres, also ein halbes Jahr bevor der erste Trabi durchs Brandenburger Tor fuhr, löste Wolfgang Gratschmaier, damals noch Musikstudent an der Musik Universität Wien, mit seiner ersten Produktion die Gründung der freien Opernszene am Jugendstiltheater aus. Er führte das Haus mit seinen Mitstreitern bis ins Jahre 1991 und es gelang ihm das Haus im selben Jahr als „Kleines Festspielhaus der Wiener Festwochen“ zu positionieren. 12 Premieren mit mehr als 60 Vorstellungen pro Jahr waren in der Wiener Stadt unüberhörbar - ein neues Opernzeitalter war angebrochen.

Schloßtheater Schönbrunn, MQ, Volkstheater... 1992 übernahmen Wolfgang Gratschmaier & Co. die Mozart Festspiele im Schloßtheater Schönbrunn. Die Idee dahinter war, mit den selben Künstlern, die perfekt Mozart interpretieren konnten, Opern-Uraufführungen zu gestalten. Die Rechnung ging auf und man produzierte NEUE OPERN wie „Der Narr“ von Alexander Wagendristel im Schloßtheater Schönbrunn oder „Ödipus“ von Wolfram Wagner im Museumsquartier. Neben der klassischen neuen Oper wurde auch mit der Wiener Erstaufführung wie der Comedian Harmonists Historie Theatergeschichte geschrieben. Daraus ergaben sich auch Zusammenarbeiten mit dem Volkstheater (Dir.: Emmy Werner) und der Volksoper Wien (Dir.: Klaus Bachler).

Karriere ist ein Pferd, das ohne Reiter vor dem Tor der Ewigkeit anlangt 1996 leitete Wolfgang Gratschmaier das Opern, Film und Konzertfestival amadeus96 im Metro Kino Wien. Er kombinierte anlässlich der 100 Jahresfeier des Filmes Opern & Konzert-Crossover-Themen mit SW und Farbfilmen. Von da an erweiterte sich sein Betätigungsfeld auch auf Deutschland und die Schweiz. Ab 2004 produzieret Gratschmaier fast ausschließlich für das Menuhin Festival in Gstaad große Opern und Operetten wie „I Pagliacci“ oder „Die Fledermaus“. Die Zusammenarbeit wurde und wird von großen KünstlerInnen wie Michaela Kaune, Angelika Kirchschlager, Sigrid Hauser, Noëmi Nadelmann und Piotr Beczala, Paul Armin Edelmann, Giuseppe Giacomini, Michael Kraus gekrönt. Gratschmaier gilt als absoluter Visionär in der Musik- und Theaterwelt: „Wenn wir nicht erneuern, bleiben wir stehen und werden morgen nicht mehr verstanden werden. Meine Aufgabe ist es, diesen Weg gemeinsam mit den besten Leuten zu gehen, die Musik, Theater und Film so lieben wie ich!“

Download CV

DE

more Information:

mycast