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SÁNDOR KÁROLYI - Dirigent

Sándor Károlyi

Sándor Károlyi machte in letzter Zeit als Preisträger des Internationalen Nino Rota Wettbewerbs 2018 und als Semi-Finalist des Fitelberg Wettbewerbs 2017 auf sich aufmerksam. Er ist sowohl im Symphonischen als auch im Opernbereich als Gastdirigent tätig. Höhepunkte im Jahre 2018 beinhalten eine Aufführung von Nabucco am Theater Ulm, sein Debüt mit dem INSO-Lviv Orchester und eine CD Aufnahme für den Label Neos im Rahmen des Megève Festival Savoy Truffle.

2017 debütierte er beim Orchestre de Dijon Bourgogne mit Bartoks Divertimento für Streicher und Schumann’s 4. Symphonie. Sándor dirigerte, unter anderem, das ORF Radio Symphonie Orchester, das Budapest Symphonie Orchester MAV, die Nord Tschechische Philharmonie, das Orchestre des Pays de Savoie, das Collegium Musicum Orchester, das Orchestra Magna Grecia und das Orchestra de Cordoba.

2014 bis 2016 war Sándor Károlyi Chefdirigent des Akademischen Symphonie Orchesters der Wirtschaftsuniversität Wien (ASO). Alle Konzerte wurden unter dem Orchestereigenem CD Label professionnel aufgenommen. Zu den Höhepunkten dieser Zusammenarbeit gehören neben regelmässigen Konzerten auch eine Tournee nach Italien und eine Carmina Burana mit über 250 Mitwirkenden. Als Operndirigent arbeitete Sándor mit verschiedenen Ensembles und dirigierte Aufführungen von Die Fledermaus, Le Nozze di Figaro, Cosi fan tutte, Nabucco, Dido and Aenas, Der Opernball, Lucia di Lammermoor und La Bohème.

Die Arbeit mit Chören ist ein wichtiger Teil von Sándors musikalischem schaffen. Er war jahrelang singendes Mitglied des Wiener Singvereins, wo er mit den besten Orchestern und Dirigenten im Musikverein auftrat. Bei zahlreichen Projekten des Singvereins assistierte er dessen Chorleiter Johannes Prinz, darunter Tourneen nach Russland und Japan mit Werken von Mozart, Beethoven, Schubert und Honegger, sowie bei Produktionen der 2. und 8. Symphonien von Gustav Mahler für die Salzburger Festspiele 2012 und 2013. Weitere Assistenzen führten zur Zusammenarbeit mit Gá́bor Takács-Nagy, Ingo Metzmacher, Julian Rachlin und Guido Mancusi bei Internationalen Häusern und Ensembles wie das Genfer Opern Haus, die Volksoper Wien, das Verbier Festival Chamber Orchestra, die Manchester Camerata und die Slowenische Philharmonie mit Opern wie Das Rheingold, die Walküre, Carmina Burana und Werken aus dem symphonischen Repertoire.

Sándor ist ebenfalls als Korrepetitor und Liedbegleiter aktiv. Er spielte bei einer live Übertragung am Österreichischen Radiosender « Oe1 » und trat sowohl bei verschiedenen Hauskonzerten als auch im Brahmssaal des Musikvereins auf.

Im April 2017 erhielt er ein Stipendium der Eötvös Foundation um bei einem Dirigierworkshop mit Péter Eötvös in Budapest und Royaumont zu arbeiten. Dort führte er Werke von Kurtág und Boulez mit den Ensembles UMZE und Linea auf. Sándor begeistert sich für neue Musik. So dirigierte er Werke von Olzsewski und Batik und leitete an einem Jazzprojekt in der Wiener Musikuniversität ein Konzert mit Bigband. Zum zehnjährigen Jubiläum der 4 neuen Säle im Musikverein dirigierte er die Uraufführung von Johannes Berauers "Fanfare" mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.

Nach einem Klavierstudium am Genfer Konservatorium und Dirigierunterricht bei Piero Bellugi in Florenz studierte er von 2009 bis 2016 in Wien. Dort erhielt er 2 Dirigierdiplome mit Auszeichnung: Das Bachelor Diplom am Konservatorium bei Prof. Georg Mark und den Magister bei Prof. Johannes Wildner an der Universität für Musik und Darstellende Kunst. Weitere wichtige Impulse erhielt er bei internationalen Meisterkursen von Paavo Järvi, Daniele Gatti und Bertrand de Billy. Auf Empfehlung von Mariss Jansons studierte er ebenfalls bei Prof. Sophie Rachlin.