NAZANIN AGHAKHANI - Dirigentin

Nazanin Aghakhani

Nazanin Aghakhani, gebürtige Wienerin mit persischen Wurzeln, entschied bereits im Alter von acht Jahren eine Laufbahn als Dirigentin einzuschlagen. Ihren ersten Unterricht in Harmonielehre, Kontrapunkt und Partiturspiel erhielt sie mit 12 Jahren von Thomas Christian David, nebst professionellem Klavierstudium bei Karl Barth am Konservatorium der Stadt Wien, privat bei Meira Farkas.

Es kam bereits mit 15 Jahren zum ersten Soloabend am Klavier, gefolgt von regelmässigen Auftritten bei Funk und Fernsehen.

Von 2000 an beging Aghakhani ihre Dirigierstudien an der Univ. f. Musik u. darst. Kunst Wien bei Erwin Acel, Leopold Hager und Yuji Yuasa, weiters bei Jorma Panula and der Königlichen Akademie Stockholm - auch hatten Studien der elektro-akustischen Komposition bei Bill Brunson und Fredrik Hedelin grossen Einfluss auf die Erweiterung ihres musischen Spektrums.

Ihren absoluten Feinschliff erhielt sie von Mentor und mittlerweile Freund Leif Segerstam an der Sibelius Akademie Helsinki und schloss ihr Masterstudium im Jahre 2008 “Magna cum Laude” ab.

Weiteren grossen musikalischen und inspirativen Einfluss auf ihr Wirken hatten in ihrer Laufbahn (in chronologischer Reihenfolge) Howard Arman, Lars-Erik Rosell, Alan Gilbert, Manfred Honeck, Anders Eby, Paul Mägi, Daniel Barenboim und Valery Gergiev.

Nach wiederholten Einladungen zu Veranstaltungen wie Musica Nova Festival Helsinki, Salzburger Festspiele und Wien Modern, leitete im Jahre 2010 Nazanin Aghakhani als erste - und bisher einzige - Frau in der Weltgeschichte das Tehran Symphony Orchestra in Iran; zeitgleich wurde sie zur Chefdirigentin des Akademischen Symphonie Orchesters München ernannt - ebenso als erste Frau in der Geschichte dieses Instrumentariums.

Ihre jüngsten Engagements brachten sie zu Orchestern und Häusern wie Helsingborg Symphony Orchestra, Kungliga Operan Stockholm, Norrköping Orchestra Schweden, Kuopio Symphony Orchestra und Turku Philharmonic Orchestra Finnland sowie RSO Wien und auch die Neubrandenburgische Philharmonie Deutschland.

Nazanin Aghakhani ist weitläufig als Botschafterin zwischen Altbewährtem und Unerhörtem bekannt: sie versteht es in ihren Konzerten bewusst Brücken zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischer Musik zu bauen, sowohl Symphony als auch Oper, und bringt mehrere Weltpremieren pro Saison zu Gehör.

Zusätzlich zur Orchestermusik ist Aghakhani dem Klavier treu geblieben- eine eigene Improvisationstechnik entwickelt, spielte sie bereits 6 Alben ein, wobei keine einzige Korrektur passiert. Weiters wird Nazanin Aghakhani auch also Jurorin für Kompositions- Wettbewerbe eingeladen - ebenso ist sie regelmässig als Gast-Dozentin im Fach Orchesterdirigieren europaweit und in Asien tätig und hält auch Vorträge zum Thema "Leadership".

Ihre zukünftigen Dirigate in der Saison 2016/17 beinhalten u.a. ihr Debut mit der Königlichen Philharmonie Stockholm.

Bei ihrem letzten Auftritt im Rahmen des finnischen Festivals Musica Nova“ (UA von Oper "Fatal Lesson" von Ville Raasakka), beschrieb das finnische Hauptblatt "Helsingin Sanomat" Aghakhanis Dirigat mit folgenden Worten:

"...Nachdem Nazanin Aghakhani zusammen mit ihren Musikern den Saal verlassen hatte, war der Raum immer noch von ihrer enormen mentalen Kraft und musikalischen Elektrizität erfüllt. Ihre präzise Schlagtechnik kombiniert mit gekonnter Linienführung lässt keinen Zuhörer unberührt..."

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