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MANFRED SCHWEIGKOFLER - Regisseur

Manfred Schweigkofler

Manfred Schweigkofler leitete über 12 Jahre lang das Stadttheater Bozen (seit 1.1.2001), das unter seiner Intendanz einen auch international wahrgenommenen Aufschwung erlebte. Besonders im Bereich Tanz und Crossover, aber auch im Bereich Zeitgenössische Musik und deutschsprachige Literaturoper konnten seine Arbeiten Publikum und Presse gleichermaßen überzeugen. Von 2002 bis 2012 war Manfred Schweigkofler außerdem als Generaldirektor und Künstlerischer Leiter für das internationale Tanzfestival "Bolzano Danza" verantwortlich. Er war in Bozen auch Gründer und verantwortlicher Direktor der Accademia Neue Musik Bolzano, ein auf zeitgenössische Musik spezialisiertes Ensemble. 2007 konzipierte er, zusammen mit M° Gustav Kuhn, das internationale Festival Wintermezzo.

Die Bühnenberufe hat Manfred Schweigkofler von der Pike auf gelernt: er war viele Jahre Schauspieler, inszenierte - mit Unterbrechungen - seit fast 20 Jahren, war beinahe 20 Jahre Sänger in einer Rockband und hat unzählige Events kreiert (er war z.B. Ideator und künstlerischer Leiter der Eröffnungszeremonie der Biathlon Weltmeisterschaften Antholz 2007. Die Show wurde weltweit im TV übertragen).

Er gründete 1989 die Kleinkunstszene Bozen, leitete den 1. Kleinkunstkeller in Bozen, war 1992 Mitbegründer der Vereinigten Bühnen Bozen und 1996 Mitbegründer des Theaters Carambolage. 1996 war er auch Ideator und Mitbegründer der "Musical School", die er selber viele Jahre geleitet hat. 1999/2000 bekleidet er das Amt eines Abteilungsgeneralkommissars bei der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover.

Seit 2004 hat sich Manfred Schweigkofler wieder verstärkt eigenen Produktionen zugewandt. Rockquiem, eine getanzte Rockfassung von Mozarts Requiem nach eigener Idee und Konzeption; Le Fee du Rhin, die erste komplette szenische Aufführung der bis dahin noch unbekannten Offenbach-Oper; Steel, eine populäre Tanzshow rund um das Thema Stahl, wurden in Italien, Ungarn, Österreich, Norwegen, Slowenien und der Tschechischen Republik zu großen Publikumserfolgen. 2007 folgte die szenische Umsetzung der Matthäuspassion von J.S. Bach als Tanzproduktion in Zusammenarbeit mit Ismael Ivo. 2009 inszeniert er zum ersten Mal eine zeitgenössische Oper -Julie von Philippe Boemans - und feiert einen überwältigenden Erfolg bei der Kritik.

Erst seit 2010 inszeniert er das "große Opernrepertoire": Elektra von Richard Strauss -“ unter der Stabführung von Gustav Kuhn - wurde vom Publikum mit standing ovations in Ferrara, Piacenza, Modena und Bozen gefeiert und von der Presse hoch gelobt (2010). Dies gilt auch für seinen einzigartigen Fidelio (2011) in Bozen und Ravenna, für den die Presse Vergleiche mit Strehler, Brecht und Pina Bausch bemühte. Volle Häuser auch in Philadelphia, wo er Gounod´s Romeo & Juliette in die heutige Modewelt verlegte (2011). Diese Produktion wurde vom Theater in Piacenza aufgenommen und tourte im Herbst 2011 durch Italien. 2012 gelingt wieder ein sensationeller Erfolg mit Salome, die in Bozen, Piacenza und Modena gezeigt wird. Auch die italienische Erstaufführung von Zemlinsky´s Der König Kandaules im Teatro Massimo di Palermo wird von Publikum und Presse lobend aufgenommen. Für die Finnish National Opera Helsinki inszeniert er im Oktober seinen ersten "Gothic Verdi", die vieraktige Version von Don Carlo (2012). Das San Carlo di Napoli vertraute ihm die ersten Rusalka-Inszenierung überhaupt in Neapel an (Januar 2013), im März 2013 wird an der Staatsoper Prag der finnische Don Carlo wieder aufgenommen.

Manfred Schweigkofler verfolgt sehr aufmerksam die Entwicklung junger Künstler und fördert sie. So ist z.B. auch der junge albanische Tenor Saimir Pirgu aus der Talentschmiede in Bozen entsprungen.

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