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CHRISTIANE MARIE RIEDL - Mezzo-Sopran

Christiane Marie Riedl

Die Wiener Mezzosopranistin studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und Banska Bystrica (SK), als auch Musikerziehung und Instrumentalmusikerziehung für Gesang, Violine und Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit dem Studium arbeitet sie mit der Sängerin Prof. D. Livorová (SK) eng zusammen und absolvierte Meisterklassen bei P. Dvorsky, E. Blahová, S. Livorová und C. Visca. Die vielfältige Künstlerin war überdies Mitglied des österreichischen Nationalteams für lateinamerikanischen Tanz, wodurch sie an Weltmeisterschaften und Europameisterschaften teilnahm.

Sie war Preisträgerin der Wettbewerbe „Prima la musica“, „Internationaler Nico Dostal Operettenwettbewerb“ und „Klassik Mania“, wo sie unter anderem das jährlich an eine einzige Sängerin vergebene Richard Wagner Bayreuth-Stipendium gewann.

Auf der Bühne war sie u.a. als Frosch (Das schlaue Füchslein-L. Janáček), Gräfin Viktoria (Viktoria und ihr Husar-P. Abraham), Manja (Gräfin Mariza-E. Kalman) und Henri (Der Opernball-R. Heuberger) in Mexiko, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien, Tschechische Republik und der Slowakei zu hören, unter Dirigenten wie H. Niquet, M. Bosch, P. Pointner, G. Prießnitz, und A. Fischer.

In den Saisonen 2012-2014 sang sie am Staatstheater Nürnbergs, wo sie als Zerlina (Don Giovanni), Mercedes (Carmen), Contessa di Coigny (Andrea Chenier), Zweite Nymphe (Rusalka), Rosina (Kleiner Barbier), Cherubino (Cherubino), Junon (Platee), Flora Bervoix (La Traviata), Roßweiße (Walküre), Edeldame und 2. Zigeunerin (Die Hugenotten) und Pastorello (Tosca) große Erfolge feiern konnte.

Anfang 2014 debütierte sie außerdem an der Volksoper Wien in der Regie von Brigitte Fassbänder als Nancy in B. Brittens „Albert Herring“.

Die Saisonen 2015 - 2018 führten sie weitere Male an die Wiener Volksoper, wo sie Nancy (Albert Hering), Mercedes (Carmen) und Dorothea (Viva la Mamma) unter der Regie von Rolando Villazón verkörperte, außerdem an die Musikalische Komödie Leipzig, als Orlofsky (Die Fledermaus), als Gast ans Theater Bonn, als 2. Nymphe (Rusalka), Theater Baden, als Hederl (Dreimäderlhaus) und Belotte (Madame Pompadour), sowie als Einspringerin ans Theater Ulm, wo sie als Flora Bervoix (La Traviata) ihr Debüt gab.

Neben reger Konzerttätigkeit in ganz Europa, unter anderem 9. Symphonie (L. v. Beethoven) im Brucknerhaus Linz, mehrmals im Rahmen der Festivals „Concerts dans les Iles“ (GR), „Les salons de la mélodie“ (B) und „Festival du Vexin“ (F), , widmet sie sich in der Saison 2018 - 2020, der Diana (Orfeus in der Unterwelt), der Rolle der Metella (Lehar Festspiele Bad Ischl) und der Valencienne (Die lustige Witwe).

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