CHRISTIANE MARIE RIEDL - Mezzo-Sopran

Christiane Marie Riedl

Die 1983 in Wien geborene Mezzosopranistin Christiane Marie Riedl begann ihr Studium unmittelbar nach der Matura an der Musikuniversität Wien bei Prof. Berger-Möhl und schloss mit Auszeichnung ab. Neben einem außerordentlichen Studium an der Akademie der Künste in Banská Bystrica bei Prof. Blahová und ihrem bis heute andauernden Unterricht bei Prof. Livorová, besuchte sie 2009/10 die Opernklasse von Prof. Martin Klietmann an der Musikuniversität Graz.

Außer dem auf der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien weitergeführten Klavier- und Violinunterricht, absolvierte sie Studiums begleitend eine professionelle Ausbildung in lateinamerikanischem Tanz und besuchte Meisterklassen unter anderen bei Peter Dvorský, Slatiza Livorová und Claudia Visca.

Christiane Marie Riedl konnte bereits mit namhaften Persönlichkeiten wie KS Walter Fink, Alexander Kaimbacher, Philipp Harnoncourt, Walter Kobera zusammenarbeiten und feierte großen Erfolg als Sopransolistin bei den Haydn Festspielen in Eisenstadt unter der Leitung von Adam Fischer.

2004 gewann sie den 1. Preis bei „Prima la musica“, 2009 den „Renate Holm Sonderpreis“ beim „internationalen Operetten- und Wienerliedwettbewerb“ und den 2. Preis beim „24. Operetten-Nachwuchssänger-Wettbewerb“ der „Internationalen Kunstförderung Nico Dostal“, sowie das jährlich an eine einzige Sängerin vergebene Richard Wagner Bayreuth- Stipendium 2010.

2009/10 war sie als Frosch in „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček im Mumuth Graz zu sehen und als Gräfin Viktoria in Paul Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ in der erfolgreichen Produktion des Stadttheaters Leoben. Im Mai 2010 und März 2011 folgte der Solopart in Gustav Mahlers 4. Symphonie unter der Leitung von Martin Kerschbaum. Mit dem Singspiel „Ignaz und Ailina“ von Joseph Ignaz Pleyel, indem sie und Alexander Kaimbacher die Titelpartien sangen, endete diese Saison mit einem Höhepunkt.

Im Oktober 2010 feierte sie große Erfolge auf den größten Bühnen Mexikos im Rahmen einer Operettentournee. (Guadalajara, Oaxaca, Monterrey...)

2011/12 standen neben reger Konzerttätigkeit eine Deutschland-Schweiz-Österreichtournee in der Rolle des Henri in Richard Heubergers „Opernball“, sowie die Wiederaufnahme der 4. Symphonie G. Mahlers an.

Im Sommer 2012 verkörperte die Künstlerin sehr erfolgreich die Partie der „Manja“ in Gräfin Mariza bei den Festspielen in Kufstein. In der Saison 12/13 debütierte als Zerlina (Don Giovanni) am Staatstheater Nürnberg, weitere Debüts als Rosina im „Kleinen Barbier“ sowie als Contessa di Coigny in „Andrea Chenier“, als 2. Nymphe in „Rusalka“ und Mercedes in „Carmen“ sind geplant.

500x500