ASTRID KESSLER - Sopran

astrid Kessler

Astrid Kessler begann ihre Ausbildung an der internationalen Schule Seoul. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York/ USA, studierte sie klassischen Gesang in Nürnberg bei Prof. Elisabeth Kovacs und setzte ihre Studien bei Reiner Goldberg und Peter Anton Ling fort.

In der kommenden Saison ist Astrid Kessler zu Gast an der Deutschen Oper am Rhein, diesmal in der Rolle der Angèle Didier. An der Wiener Volksoper gibt sie ihr Debüt als Wally, unter der Leitung von Marc Piollet, und in Mannheim debütiert sie als Elettra, sowie als Genoveva, unter der Leitung von GMD Alexander Soddy.

Ihre Opernlaufbahn begann als Donna Elvira und Angèle Didier am Theater Osnabrück. An der Wiener Volksoper gab sie 2014 ihr umjubeltes Debüt als Gräfin Mariza und gastierte in ihrer Paraderolle Donna Elvira an der Deutschen Oper am Rhein. Am Nationaltheater Mannheim sang sie alle wichtigen Partien ihres Fachs, wie Liú, Nedda, Contessa Almaviva, sowie Rosalinde, Hanna Glawari, Alice Ford, Mimí und Micaela und gab herrausragende Debüts als Governess in Brittens Turn of the Screw und als Rachel in Halevys La Juive, in der Regie von Peter Konwitschny. Weitere Engagements führten Astrid Kessler ans Teatro Real Madrid, als Giovanna d ́Arco ans Theater Bielefeld, und als Sonja an die Staatsoperette Dresden.

Astrid Kessler war Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang, beim Brahms- Wettbewerb in Pörtschach/Wörthersee, sowie beim Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie ihr Debüt als Donna Elvira gab. 2010 erschien ihre erste CD mit Liedern beim Label telos music records.

Presse and Review

Mannheim - La Juive: Kesslers hochexpressiver Gesang und ihre darstellerische Präsenz gehen unter die Haut. (Die deutsche Bühne, 12. Januar 2016)

Spektakulär ist die Rachel von Astrid Kessler, frei und drucklos die maximal geforderte Stimme, leicht und behände ihr Spiel. (Frankfurter Rundschau - 11.01.16)

Volksoper Wien – Gräfin Mariza: Astrid Kessler stellt [diese schwer nikotinsüchtige Mariza] als so verletzende wie verletzliche Frau dar, der man gern einen Termin bei Freud vermitteln würde. Und auch stimmlich überzeugt Kessler am stärksten: Ihr kräftiger Sopran kann noch einmal die entscheidenden Watt zulegen, wenn Orchester und Chor sich bereits im Forte ergehen. (DiePresse.com - 23.04.14)

Bielefeld - Giovanna d ́Arco: Mit ihrer kräftigen, emotionalen Stimme, mit Gespür für Nuancen der inneren Dialoge und ihrem Schauspiel, kreierte sie ihre Giovanna ...: ein zartes, verletzliches Mädchen, das Opfer seiner patriotischen Gesinnung und des übelsten Verrats. Eine missbrauchte Heldin. (Der Opernfreund)

Mannheim - Turn of the Screw: Herausragend die junge Sopranistin Astrid Kessler als Gouvernante, die sich mit ihrer ersten großen Rolle am Mannheimer Haus gleich ganz nach vorne gesungen hat und die Ambivalenz zwischen besitzergreifender Liebe und psychosexueller Neurose auch darstellerisch überzeugend zum Ausdruck brachte. (Opernwelt - Sep/Okt. 2013)

Theater Osnabrück - Don Giovanni: Diese Figur [Donna Elvira] rückt die neu verpflichtete Sopranistin Astrid Kessler ins Zentrum der Inszenierung: Sie leidet am stärksten, kämpft am hartnäckigsten, erniedrigt sich am meisten: Ihre Arie „Mi tradì“ im zweiten Akt wird dank ihrer feinen, fülligen Stimme zum musikalischen Höhepunkt des Abends. Zum Gastmahl kommt sie als billiges Flittchen – der tragischste Moment des Abends. (Neue Osnabrücker Zeitung - 10.10.2011)

Berlin, E-Werk - Cosí fan tutte: Allen voran entpuppte sich Astrid Kessler (Fiordiligi) als eine extrem ausdrucksstarke Schauspielerin und fabelhafte Sängerin. Mühelos erfüllte der schöne Klang ihrer Stimme jeden Winkel des Saals. Erfreulicherweise war daneben zu beobachten, dass sie sich immer wieder im Ensemble zurückzunehmen wusste, um den etwas schwächeren Stimmen genug Platz zur Entfaltung geben zu können. (Opernglas - Januar 2010)

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